BIO

Flo A'Like
Schon im zarten Alter von 3 Jahren trommelte er wie ein Weltmeister auf Kochtöpfen und alles, was ihm in die Quere kam, herum. In dieser jungen Phase seines Lebens schien sich die Liebe zur Musik und v.a. zum Rhythmus förmlich anzubahnen. Gebremst von frühzeitlichen Rückschlägen, die keinerlei Erwähnung bedürfen... mit Michael Jackson schon mal in eine gewissen Richtung. Immer noch musikalisch relativ undefiniert kam dann die Pubertät (Oh mein Gott!?) – Rebellion war angesagt. So hörte er jetzt, angefangen von Nirvana u.ä., immer härteren Tobak; eine E-Gitarre wurde angeschafft und das Schicksal nahm seinen Lauf...(das soll nicht ausschließlich negativ gemeint sein) Unter dem Grauen verbargen sich aber teils durchaus immer noch hörenswerte Rock-Kompositionen.
Später flaute die harte Phase etwas ab. Der Blues und die 60er/70er Jahre hatten es ihm angetan. The Doors und viele andere Geschichten, die er wohl im jungen Trommelalter von seinen Eltern aufgeschnappt und z.T. auch verinnerlicht hatte, bereiteten seinen Sinnen viel Vergnügen. Erstaunlicherweise folgten dezente Annäherungen an elektronische Sounds, von denen er doch vorher gar nichts wissen wollte. MassiveAttack, TripHop und Downbeat allgemein, und alle möglichen „Chill-Sachen“ zählten nun zum musikalischen Hauptvergnügen. Nicht zuletzt die Dj-Kicks-Serie und die wohl fast in jedem Wohnzimmer zu findende K&D-Sessions–Scheibe begleiteten ihn fast jeden Tag im Alter von 17 Jahren. Anno 2000 besuchte er dann auch mal das Bogaloo, das keiner wirklich kannte, aber man hatte schon davon gehört. Von da an wurde begonnen mindestens einmal im Monat dort hin zu fahren, und meistens war das die gute alte Elefantenrunde, mit ihren wunderbaren rhythmisch-jazzigen und verdrehten Klängen die er sich heute zur Hauptaufgabe gemacht hat, und die so schön hat geprickelt in seine Bauchgegend. – Ein auflegefähiger Plattenspieler mit Option auf einen zweiten wurde gekauft und Besuche im Spinning-Wheel-Laden begannen regelmäßig zu werden. Zuerst planlos als „NuJazz“, dann immer zielgerichteter. Jazz, Funk und alles andere an ursprünglicher Groove-Musik bekam durch die sonntägliche Worldwide Show bei Florian immer mehr Aufmerksamkeit und fand großen Gefallen. Das Bogaloo war irgendwann Wochenendspflicht. Er lernte irgendwen Wahnsinnigen kennen, der so nen Club in Pfarrkirchen aufgemacht hatte und man veranstaltete zusammen das Bogaloo-Outside in Landshut – mit Erfolg! Sein Anliegen bei der Auflegegeschichte ist Abwechslung im monotonen Cluballtag und musikalische Näherbringung alter Jazz und Funk Sachen. Und natürlich Spaß an der Freid.

edgar.strobl 

erblickte 1983 in Landshut das Licht der Welt. Dank seines älteren Bruders, kam der 12-jährige Eddi schon früh in Kontakt mit elektronischer Musik und den ersten 1210ern. Nach einem kurzen Zwischenstop als Dj der Landshuter Hip-Hop Formation „LA Movement“ entwickelte er jedoch einen recht eigenständigen Musikgeschmack und legte sich die ersten eigenen Housescheiben zu. Zur selben Zeit lernte er auch über einen gemeinsamen Freund Marten kennen; der hatte vor Partys zu veranstalten und suchte zu diesem Zwecke Djs aus Landshut. Da kam ihm der Eddi, der damals in einem Landshuter Plattenladen arbeitete und u.a. bei diversen kleinen Partys Erfahrung als Plattendreher gesammelt hatte, genau recht. Einige Jahre/Partys später  wurde aus dieser Bekanntschaft dann bei einer von vielen Kellersession und nach diversen Alkoholikas die Idee mit Visuals+Musik geboren. 2002 kreuzte sich sein Weg mit Florian an einer Landshuter Tanke, welche als Ausgangspunkt zu einer Bogaloo-Fahrt diente. Diverse Clubbesuche später wandelte sich sein Musikset – auch aufgrund Flo´s Einfluss - nun in eine breit gefächerte Mischung, die von Techhouse über Broken-Beats bis Afro-Latin-RnB-HipHop-Mischmasch alles beinhaltete...