BIO

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Wolfram Aichner entdeckt seine Leidenschaft zur Musik Mitte der Neunziger, als er sich hauptsächlich für Funk, Reggae und Jazz zu interessieren beginnt. Mit dieser Listening-Begeisterung sucht und findet er Gleichgesinnte im Jugendzentrum in Eggenfelden, wo er sich drei Jahre in der Vorstandschaft aktiv betätigt. Es ist aber den Parties der beiden Spinning Wheel Records-Gründern Reinhard Wimmer und Marcus Hacker zu verdanken, dass sich Wolfram Aichner einen musikalisch gefestigten Stil angeeignet hat. Das umfangreiche Wissen der beiden Vinyl-Besessenen faziniert ihn äußerst schnell und er engangiert sich als Barkeeper auf deren Parties. Diese im Jugendzentrum stattgefundenen Parties ermöglichen ihm schon Mitte der Neunziger DJs wie z.B. Jürgen von Knoblauch (Jazzanova), DJ D.S.L., Jan Weissenfeldt (Poets of Rhythm & Space Clique) etc. zu Ohren zu bekommen. Aus diesem Umfeld ensteht allmählich die Idee eine Plattform zu erschaffen, die regelmäßig die Möglichkeit bietet, anspruchsvolle Musik zu hören. Und wiederum war es Reinhard Wimmer, der zusammen mit Josef Wiesmeier, diese Vision verwirklicht und 1997 den Club Bogaloo in Pfarrkirchen ins Leben ruft. Als Barkeeper, von der ersten Stunde an, entwickelt sich eine sehr enge Freundschaft. Die beiden Clubbesitzer erkennen den Wissensdurst ihres Barkeepers und lassen ihn immer wieder an den musikalischen Planungen und Diskussionen teilhaben. Wolfram Aichner begeistert sich anschließend hauptsächlich für die "NuJazz"- und "Broken Beat"-Szene. Als Stammkunde im Spinning Wheel Record-Store ist es ihm auch im tiefsten Niederbayern möglich immer auf dem neuestem Stand der Dinge zu sein. Dieses Wissen kann er auch hinter den Tresen des Plattenladens erweitern. 1999 verschlägt es ihn auch wohnungstechnisch ins Bogaloo. In der Wohngemeinschaft, zusammen mit Reinhard Wimmer und Josef Wiesmeier, im selben Haus des Clubs, wo Wohnzimmer und Bühne gleich nebeneinander liegen, wird er immer stärker in das Club-Leben miteinbezogen und im Januar 2000 das Besitzer-Duo zum Trio. Zusätzlich bindet ihn Reinhard Wimmer auch in die Labelarbeit mit ein und Wolfram Aichner hat die Möglichkeit von vielen DJs und Produzenten zu lernen. Im Bogaloo startet er im Rahmen seines Abends "Cocktail-Clubbing" sein DJ-Dasein, wo er Gäste, wie z.B. B.T.O. Spider, Daniel Hacksmann, Daniel Best, Druckwelle, Pablo Valentino u.a. mit einbezieht. Als Booker, zusammen mit Reinhard Wimmer, holt man die Crème de la Crème ins Bogaloo nach Pfarrkirchen, wie z.B. Richard Dorfmeister, Peter Kruder, I.G. Culture, Dego, Mr. Scruff, Jazzanova, Orin Walters, Simone Serritella, Russ Duberry, Werner Geier aka Demonflowers, Les Gammas, Ian Simmonds, Zero DB und etliche andere DJs aus allen Herrenländer. Die enge Zusammenarbeit mit Spinning Wheel trägt im Februar 2000 mit der Veröffentlichung der Compilation "Club Bogaloo - Unlimited Freestyles out of Nowhere" weitere Früchte. Wolfram Aichner ist an der Seite von Reinhard Wimmer und Marcus Hacker für den Erfolg dieser Platte mitverantwortlich und Spinning Wheel gibt ihm die Möglichkeit bei diversen Auswärts-Gigs dabei zu sein und sich weiter zu entwickeln. Durch den immer wachsenden Bekanntheitsgrad des Club Bogaloo's eröffnen sich immer neue Möglichkeiten für Wolfram Aichner und 2001 ist es ihnen vergönnt im ältesten deutschen Jazz-Festival "B-Jazz" in Burghausen die "Dance-Night" mit zu organisieren und gestalten. Um den Bogaloo-Vibe auch nach außen zu tragen, beschließen die Residents in der näheren Umgebung den Sound zu verbreiten und es folgen viele DJ-Gigs, meist zusammen mit Thorsten "Toasta" Wirth und Reinhard Wimmer. Von April 2003 an unterstützt er als DJ Reinhard Wimmer auf der "Club Bogaloo 2 - More Freestyles out of Nowhere"-Tour. Das musikalische Spektrum von Wolfram Aichner ist am besten mit "Freestyle-but-Style" zu definieren, reicht von Jazz, Funk, NuJazz, Downbeat, Broken Beat bis hin zu House - und eigentlich nennen ihn alle nur "Oscar".

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