info : 06/2000

intosomethin.com

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INFORMATION

Theo Thönnessen, Florian Keller und Michael Reinoth, seit Jahr und Tag und von Haus aus dem musikalischen Freigeist verpflichtet, haben sich vor knapp neun (9) Jahren nahezu klammheimlich ins Münchener Nachtleben geschlichen, um einen seitdem stetig wachsenden Kreis an Eingeweihten mit einer Vielzahl in unserer Stadt definitiv unter-repräsentierten Musikrichtungen zu erfreuen.

Deepness ist das Stichwort und der gemeinsame Nenner der verschiedenen Styles, die bei into somethin' fernab von Puristentum und/ oder Beliebigkeit gecickt werden. Der Schwerpunkt legt dabei auf Musik, die zwar im Club-Umfeld entsteht, ohne in den Augen und Ohren der schweigenden Mehrheit jedoch Club-compatibel zu sein. Vertrackte Tracks treffen hier gerne auf hochkomplexe Programmier-Arbeit unter Wahrung einer stark organischen Note inclusive Selbstbedienung im Kühlregal der vielfältigen musikalischen Einflüsse.

Wir waren die Ersten in München, die Styles mit der schnöden Begrifflichkeit wie Rare Grooves, Acid Jazz, Jazzy Grooves, Brasil, Trip Hop, Big Beat, Drum & Bass, Garage, Afro-Grooves, Spiritual House gespielt haben, aber eben nicht nur ausschließlich, denn es gibt so vielfältig schöne Musik.
Nenne es "Off-Centre", "Off-Beat", "Leftfield", "Frestyle", was auch immer. Musik, die sich keiner eindeutigen Stilrichtung verschreibt, entzieht sich dementsprechend auch immer einer eindeutigen Titulierung.

Aus diesem Grunde ist (und wahr) into somethin' weder eine Acid-Jazz-, TripHop-, Jazz-, oder Drum&Bass- Clubnacht. Wenn es zum Beispiel darum geht, House der klassischen 4-to-the-floor-Rhytmik zu berauben und stattdessen mit Beats zu arbeiten, die alles sind nur nicht straight, dann passiert da momentan europaweit Atemberaubendes, dem wir in unseren Sets wie auch in unseren Bookings Rechnung tragen.

Die Bassdrum darf aber auch ruhig gerade bleiben, vorrausgesetzt, die Stücke sind gut. Selbstredend ist auch immer noch Jazz (file under: TEACHER, der) mit im Boot. Künstler und Dj's wie 4 Hero, Joe Claussell, Kirk Degiorgio, King Britt, Gilles Peterson, Patrick Forge (Da Lata), Rainer Trüby, Jazzanova und das Compost Umfeld beziehen sich klar und eindeutig auf die Historie Afro-Amerikanische Musik, sowie Jazz im Speziellen und entwerfen ihre eigene Version zum Thema im Rahmen einer Weiterentwicklung mit anderen Mitteln.

Daß es bei into somethin' nicht um Bierzelt-artige Dancfloor-Jazz-Studenten Attacken geht, versteht sich von selbst.

Modal Jazz Exkursionen von Joe Henderson bis Jusef Lateef, Elektronik-Experimente "ahead of it's time" von Sun Ra oder Herbie Hancock, mal ein Boogie- oder Deep-Funk- Set. Den Urvätern zu huldigen, Unbekanntes hervorzugraben -egal ob neu oder alt-, etwas eigenes daraus zu entwickeln.

Das ist into somethin'