info : 03/2006

INFORMATION

Am 23.01.1979 in Purmerend in den Niederlanden als Sohn deutsch/englischer Eltern geboren, zog Joe Sircar aka J.MC Mitte der 80er nach Deutschland, genauer gesagt in das oberfränkische Marktredwitz. Bereits in Kindertagen von der ersten, gerade über Europa hereinbrechenden Rap-Welle angefixt, wagte er Anfang der Neunziger schließlich die ersten eigenen Gehversuche am Mikrofon. 1994 tourte er bereits mit diversen Live-Band-Projekten zwischen Crossover und jazzig angehauchtem Rap im Großraum Bayreuth/Nürnberg/Erlangen, später dann als Freestyle-MC auf unzähligen HipHop-Jams quer durch Deutschland. Im Winter ‘98 zog J.MC schließlich nach München, wo er schnell Anschluß zur Drum & Bass-Szene fand. Neben gelegentlichen Ausflügen als Raggamuffin-Toaster für diverse Münchner Dancehall Soundsystems machte er sich bis 2002 vor allem als Resident-MC der „La Boutique“-Crew im Münchner Atomic Café und als Resident-MC der „Proton“-Eventreihe im Club LOK einen Namen. Seit 2002 ist er neben DJ Ryan und DJ Tobestar nun drittes Mitglied der berüchtigten „Southern Sessions“-Crew mit Residencies in der Münchner „Muffat-Halle“ und den beiden Clubs „Garden“ und „Rote Sonne“. Darüber hinaus ist J.MC seit 2004 Resident-MC der legendären Veranstaltungsreihe „Recyle“ im Berliner Club „Icon“. Als Southern Sessions Recordings- bzw. Recycle-Artist ist J.MC regelmäßig in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz gebucht und stand allein seit 2002 mehr als 250 Mal auf der Bühne. Dabei hostete er unter anderem Sets von Grooverider, Fabio, Doc Scott, Peshay, DJ Storm, DJ Die, J.Majik, Aquasky, Zinc, D.Kay, D Bridge, Bad Company, Q-Project, A Sides, DJ Suv, Marcus Intalex, Total Science, DJ Fierce, DJ Marky, Digital, Klute, High Contrast, Patife, Calibre, Artificial Intelligence, Nu:Tone, DJ Alleycat, XRS, Future Cut, Tony Colman, London Elektricty, Accidential Heroes, Decoder, Substance, Clipz, Nicky Blackmarket, DJ Flight, DJ Ash-A-Tack, Danny Wheeler, Mathematics, Kemal, DJ Silver, DJ Hazard, Danny Byrd, Danny Breaks, Nightmares On Wax, Leeroy Thornhill, Fauna Flash, uvm. 2004 und 2005 wurde sein Engagement bei den offiziellen Deutschen Drum & Bass-Awards des führenden deutschen E-Zines FutureMusic.Net überdies mit zwei Top 5-Platzierungen in den Kategorien „Bester MC National“ und „Beste Clubverastaltung National“ gewürdigt. Neben seinem Dasein als Drum & Bass-Artist arbeitet J.MC überdies als Musik-Journalist und ist einer der Macher des offiziell größten europäischen HipHop-Magazins „JUICE“. Er bevorzugt einen relaxten, durchaus melodiösen MC-Style, den er gezielt, vergleichsweise aber eher zurückhaltend einsetzt. Dabei legt er als englischer Muttersprachler natürlich besonderen Wert auf Inhalt und Originalität der Texte.