info : 04/2004

http://www.prcsn.de

...

INFORMATION

Kabuki aka Jan Hennig ist einer der dienstältesten Drum&Bass-DJs aus Deutschland. Auf dem von ihm und seinem Partner Mainframe gegründeten Label Precision Breakbeat Research konnte man in den letzten sieben Jahren seine Entwicklung als Produzent verfolgen. Er betreibt außerdem das Label Spectrum Works, um musikalischen Experimenten unterhalb der Drum&Bass-Tempogrenze ein Zuhause zu bieten.

Seine musikalische Ausbildung begann er als Student der Klassischen Gitarre an Dr. Hochs Konservatorium in Frankfurt; außerdem studierte er Jazz-Theorie, Gehörbildung und Komposition am American Institute of Music in Wien, dem Europäischen Ableger des renomierten Musician’s Institue aus Hollywood.

Gemeinsam mit seinem Partner Mainframe produzierte er das erste Deutsche Drum&Bass-Album zu produzieren. Unter dem Projektnamen Megashira veröffentlichten sie 1996 eine vielgelobte CD und LP auf dem Frankfurter Label Infracom. Bald darauf gründete das Duo ihr Label Precision Breakbeat Research, um auf eigene Faust 12”-Singles veröffentlichen zu können. Unter dem Namen Makai hatten sie mittlerweile schon zwei Maxis auf dem respektierten Englischen Drum&Bass-Label No U-Turn veröffentlicht und bald darauf wurde auch das erste Makai-Album namens Millenium produziert.

Im Zuge des Erfolges diesen Albums tourte Kabuki gemeinsam mit MC Glacius durch Japan und trat dort in Kontakt mit der lokalen Szene. Dies erwies sich als wichtig, denn nicht nur entdeckte er mit Pentagon ein erstklassiges Produzenten-Team, sondern er wurde auch prompt für einen Job als Sound-Designer und Komponist bei Sony Playstation in Tokyo eingestellt. Dies war der Beginn einer mehrjährigen Reise bei der Kabuki ständig zwischen Deutschland und Japan pendelte.

Mittlerweile ist Kabukis Name nicht nur in der Drum&Bass-Szene, sondern auch weit darüber hinaus bekannt. Durch Kollaborationen mit Vikter Duplaix oder Cleveland Watkiss, durch Releases auf Labels wie Sonar Kollektiv oder Reinforced und nicht zuletzt durch seine Remixe für so unterschiedliche Künstler wie z.B. Sabrina Setlur oder Rocker’s Hi-Fi konnte Kabuki beweisen, daß er als Musiker über eine große Bandbreite verfügt.

Der Begriff “Kabuki” kommt übrigens aus dem Japanischen und bezeichnet eine klassische Theaterform. Die einzelnen Silben haben aber auch eigene Bedeutungen und stehen für Musik, Tanz und Technik- alles Begriffe, die mehr oder weniger direkt mit dem Job eines DJs zu tun haben.

Alle hier vorliegenden Tracks sind unter seinem Pseudonym Kabuki veröffentlicht und für dieses Albums neu editiert worden. Aus über 30 Titeln wurden 11 herausgefiltert und durch ein exclusives Stück namens Logicbomb sowie einem tricky hidden track zu einem schlüssigen Solo-Album gebündelt worden: Signal to noise.

- - - TOP - - -