review: hiphop

Soulive – Turn it out remixed

Who the f*** is Soulive?!
Das hab ich mir auch gedacht als, ich den Namen das erste Mal gelesen hab. Das Produzenten-Trio hat es sich zur Aufgabe gemacht, mehrere Live-Musiker ins Studio zu holen um mit Ihnen verdammt funky Beats aufzunehmen. Nebenher spielen sie selber auch noch alle ein. Das Spektrum reicht somit natürlich weit. Einflüsse von Soul über Funk, von HipHop zu TripHop oder von Jazz bis Rock. In den USA haben die Jungs schon mehrere 12“ und Alben veröffentlicht. Bei uns sind sie immer noch nicht bekannt. Zu unrecht, wenn man mal eine Produktion von Ihnen gehört hat.

Das hier vorgestellte 12 Track starke Album ist bereits 2003 auf Velour Records erschienen. Es finden sich solch illustre Gäste wie die Beatnuts, Chali2Na & Akil of Jurassic5, Wordsworth, J-Live, DJ Spinna oder DJ Krush darauf. Die Auskopplung kommt eh mit den großen Namen von J-5 mit „Doin’ Something Remix“ und den Nutz mit „Steppin’ Remix“. A-Seide sehr relaxter, jazziger Beat mit smoothen Raps, schmusigem Gesangspart und verdammt geilem Funk-Break am Ende (das Teil wird’s in einer Short-Cut-Version auf meinem kommendem Mixtape zu hören geben). Die B-Seite überzeugt zwar von den Raps her, aber der Beat wird nach den ersten 16 Takten etwas langweilig. Zum Glück gibt’s auf dem Longplayer noch Lichtblicke „Tabasco Remix“ feat. Wordsworth, „Arruga Remix“ feat. Ekene Nwokoye (?!?!?!) oder „Azucar remix“ feat. J-Live. Definitiv einer der Scheiben, die man auflegt und durchlaufen lässt. Also weniger für DJ’s, umso mehr für Hörer geeignet.
Schlecht ist, dass man die Pladde so gut wie nicht bekommt. Trotzdem Augen und Ohren auf, wenn’s heißt S.O.U.L.I.V.E.! Übrigens die Jungs sind wohl auch auf Blue Note vertreten – da muss man wohl nix mehr dazu sagen!

el stubenockero

15.02.2005 / Tominoka / mail


<< zurück

diese seite ist teil von dem hier: reload the bogaloo.