review: hiphop

Talib Kweli – The beautiful struggle

Mister Deep Shit mit seinem 2. Longplayer. Das erste Solo-Album wurde leider zu sehr unterschätzt. Ist definitiv aber immer noch einen Kauf wert, denn die Tracks sind durchgehend gut. Aber wir nehmen ja das neue Werk unter die Lupe...

Die Features geben klar an, wo das Album hin soll…und zwar geht’s u.a. nach oben mit Kayne West, den Neptunes, Just Blaze, Hi-Tek, Mary J. Blige , Common oder Faith Evans. Der Höhenflug dauert allerdings nur 13 mal spielen. Die Produktionen sind poppiger als beim letzten Album, das eher versierte Leute ansprach. Nichts desto trotz kann sich jede Untermalung hören lassen. Herrn Kweli sollte man ohnehin lauschen, denn seine lyrischen Fähigkeiten sind nicht erst seit gestern bekannt. Seit Blackstar gehört er in die vordere Riege der MC’s – bisher blieb, bis auf den Fame, der ganz große Erfolg jedoch aus. Das neue Werk soll auf alle Fälle ein breiteres Publikum ansprechen, als seine Stücke zuvor – das kommt durch. Mehr Gesangsparts und weniger auf die Fresse. Dafür deep. Ich muss gestehen, ich bin ein wirklicher Fan und selbst bei mir stellt sich euphorisches Hören immer erst nach dem 5. Mal ein. Das ist Talib’s Musik – siehe beispielsweise Reflection Eternal. Man merkt, der Kerl hat bis her einige Klassiker hervor gebracht – ob dieses Album das Zeug dazu hat, wird sich zeigen. Kaufen kann man es getrost, auch wenn man kein Fan ist. Tip!

15.02.2005 / Tominoka / mail


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