review: hiphop

Black Eyed Peas – Elephunk

Nach den ziemlich unterschiedlichen Meinungen über das inzwischen 3. Album der BEP, bin ich – trotz der beiden sehr guten Veröffentlichungen zuvor – sehr skeptisch an dieses Werk gegangen. Schließlich ist das Trio durch die Sängerin Fergie verstärkt worden, was anfangs etwas ungewohnt erscheint, aber im Nachhinein nicht nur den Schönheitsfaktor anhebt...

Bei ersten Skip-Versuchen konnte zwar kein Totalausfall ausgemacht werden, allerdings erschien das Ganze etwas zu poppig. Das ließ ja schon „Where is the love?“ vermuten. Trotzdem hab ich mir die Scheibe beim Einrichten meiner Wohnung angehört…es fühlte sich verdammt gut an! Seitdem werden meine Nadeln des Öfteren von den neuen Tönchen der Schwarzäugigen Böhnchen beglückt. Nun kann ich sagen, dass das Album perfekt an die beiden Vorgänger anknüpft und der rote Faden sich somit nicht nur durch dieses, sondern fast schon alle drei Alben zieht. Open Minded war die Musik schon immer – dieses Mal ist’s halt etwas in die kommerziellere Richtung, was aber die logische Konsequenz für diese Band ist. Es kommt ja auch darauf an, wie man es verkauft und das gelingt ihnen ohne jegliche Attitüden und absolut glaubhaft.
Musikalisch bewegen sich die Stücke wieder durch die verschiedensten Stile: Sei es rockig, funky, jazzy, Dancehall oder Soul. Es ist für jeden Geschmack was dabei! Ich brauche wohl nicht erwähnen, dass die Umsetzung der Musik erneut auf hohem Niveau basiert.
Dieses Werk lebt auf jeden Fall durch seine Vielfältigkeit. Bei einigen „Headz“ werden die Black Eyed Peas vielleicht unten durch sein, aber mit diesem Album schaffen sie den Sprung auf ein neues Level. Und glaubt mir…Your Ladies love that shit! KAUFEN!

15.02.2005 / Tominoka / mail


<< zurück

diese seite ist teil von dem hier: reload the bogaloo.