review: broken beats

Lekan Babalola - Asokere

Lekan Babalola, Produzent, Komponist und Klarinettenvirtuose gründete 2001 die Band KLLB. Dabei hat er Musiker aus verschiedensten Richtungen integriert, was er so beschreibt:

"…all of these people come from different musical backgrounds to celebrate the contemporary dance music scene - that is the ambition of KLLB. Our sound is a fusion of african musical sensibility and western classical tradition...". Daß der Mann Erfahrung hat, beweist seine derzeitige Zusammenarbeit mit keinem Geringeren als Nick Gold vom Buena Vista Social Club.
Clubtechnisch werden seine Produktionen seit kurzer Zeit auf OYE - einen sublabel von 51LEX Records veröffentlicht. Erster Streich war vor rund drei Monaten "Oya", nun folgt im Februar 2005 der release von "Asokere" - und der hat's in sich! Auf der Platte wird sich ein IG Culture (der Gute hatte vor rund zwei Jahren mit Julie Dexter den club massiv gerockt) Remix befinden. Heavy broken beat mit bösem Synthiebass, bereits gefeatured von Benji B und Gilles Peterson, sowie das Original. Eine bizarre Mixtur aus afro-, cuba- und puerto-ricanischen Einflüssen, sehr cool. Die flipside überzeugt mit einem frischen House-remix von Le Pico, der mit Sicherheit auf den floor ziehen wird. Bonus ist eine Nummer mit den ungewöhnlichen Titel Oososi, der sich nicht der Elektronik bedient, sondern gemütlichen, warmen Rotlicht-Jazz widerspiegelt. Insgesamt eine sehr schöne Scheibe, bei der seit langem mal wieder alle Tracks überzeugen. Und für den dritten release ist bereits ein ganz dicker Fisch am Haken, der nur noch an land gezogen werden muß... lecker!

03.05.2005 / Matthias Desch / mail


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