review: house

Vincent - Sentinel EP

Simon Vincent, Irgestein in Sachen elektronischer Musik hat einen beachtlichen Werdegang hinter sich. Bekanntsein dürfte er mit Sicherheit der Drum'n'Bass Fraktion, durfte er doch bis vor kurzem ein wohlbekanntes D'n'B Label namens Good Looking als ein Zuhause bezeichnen.

Dort hat er beispielsweise auf Soulfood, den Earth-Compilations 5&6 und den Cookin' EPs 7&13 veröffentlicht. Außerdem legte er bei Gilles Peterson in der Worldwide Show auf sowie mit keinen geringeren als LTJ Bukem, Art Farmer, Photek, Carl Craig, Stacy Pullen oder Def Tex. Simon hat sich mit der Zeit ein wenig von anderen Stilen beeinflussen lassen und Ende letzten Jahres nach dem Verlassen von GLR seinen Traum vom eigenen Label erfüllt. Dieses trägt den Namen seines bereits 1996 gegründeten Projekts "Vision Of Sound", und der erste Release darauf (bisher nur in UK veröffentlicht) schimpft sich "Sentinel EP". Ein feiner Dreitracker, der abwechslungsreicher gar nicht sein kann. eine cineastisch dunkle break nummer, trotzdem jazzy-cheesy (wie will man das beschreiben??) auf der A-seite, die zeigt, wo der Mann herkommt; unendlich jazz-beeinflusster stuff auf der B, bei der er seinen Pianokünsten freien Lauf lässt. Der scheiß groovt gewaltig! Dezente Streicher, ruhige Flöten, Pianostakkato - jedoch trotzdem ungemein funky rundet die dritte Nummer die erste, meiner meinung nach sehr gelungene EP ab. @ vision-of-sound
Nachbrenner: Seit Ende März 2005 gibt es die Scheibe auch in deutschen Läden, Vertrie über Kudos!

03.05.2005 / Matthias Desch / mail


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