review: hiphop

Little Brother - The Minstrel Show

Der 2. offizielle Longplayer des kleinen Bruders, die einen frischen Gegenpol zum mächtigen Mainstream liefern. Phonte, Big Pooh und 9th Wonder wurden nach dem ersten Werk schon als Weiterführung der Native Tongues gefeiert.

Mit 15 Tracks und 2 Skits versuchen sie das erneut unter Beweis zu stellen, was Ihnen durchaus gelungen ist. Der Sound ist eher laid back, kann aber durch gut umgesetzte Sample-Beats und Lyrics mit Aussage punkten. Ein Album, dass man am besten von Anfang bis Ende laufen lässt, denn dafür ist es gedacht. Die Jungs machen sich auch sichtlich Gedanken um Ihre Werke. Das erste Album war wie eine Radio-Show aufgebaut, dieses soll nun Sitcom-Show-Charakter (?!) vermitteln. Nice. Teilweise scheint zuviel Sing-Sang durch, was an gesampelten Vocal-Parts und gesungenen Refrains liegt. Allerdings passen sich genau diese Schnörkeleien perfekt in den Sound ein. Geschmackssache, ya know. Als Gäste werden Elzhi, Darien Brockington, Joe Scudda, Yahzarah und Chaundon aufgeführt. Erschienen auf ABB. Fazit: Ein Werk zum ANHÖREN.

06.12.2005 / Tominoka / mail


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