review: hiphop

De La Soul – 3 feet high and rising

Oldskool-Speschl! Da brauch ich jetzt gar nicht lang diggen, wenn grad das erste De La Soul Album neben mir liegt...

Eine vielleicht zu unbeachtete Scheibe aus 1989… Sind doch Klassiker wie „Say No Go“, „Me, myself and I“, „Eye know“ oder „Magic Number“ unter den 23 Tracks enthalten. Wobei die Highlights schon genannt sind und somit auch die ersten 4 Argumente, um den Dealer des Vertrauens anzurufen… Das Artwork ist ebenso unverkennbar, aber bleiben wir bei der Musik. Produziert wurde das Werk von Prince Paul, der treffsichere Jazzsamples oder auch mal rockigere Töne mit Beats bespickt hat. Die Lyrics der 3 MC’s machen einfach immer schon Spaß und widmen sich auch sozialen oder politischen Themen. Das Werk lässt sich gechillt hören, hat aber auch für jede Party eine Bombe parat. Die Native-Tongue-Family war damals wohl erst am aufleben, De La Soul zählte jedenfalls neben Common, ATCQ, den Jungle Brothers u.a. von Anfang an zu den festen Standbeinen dieser Bewegung und somit auch dieses Album. Ein Meilenstein, der eine gut sortierte Plattenkiste ein klein wenig kompletter macht.

30.01.2007 / Tominoka / mail


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