review: hiphop

PetePhilly & Perquisite – Mind.state

Du vermisst innovativen HipHop? Oder flashen auf beinahe jede Nummer? Frischer Sound mit dicken Drums, Bass zum grooven und Raps, die das Trommelfell streicheln?

Das Duo aus Amsterdam verschafft Dir mit einer gewissen Lässigkeit Orgasmen beim schlendern (jaja, MP3’s sind nicht aufzuhalten – es geht hier allerdings um Vinyl!). Das Debüt hält 15 Tracks bereit, auf denen lediglich Features von Talib Kweli (!), Senna & Cee Major zu hören sind. Ach ja, 2005 kam’s raus. Is also scho a bissl her, aber ich denk, das Teil is relativ unbekannt. Das aussergewöhnliche daran? Es sind wirkliche Songs mit Sinn, gut komponierte Stücke, die einem im Thema versinken lassen. Keys und Cello von Perquisite bringen einen ganz eigenen Flavour mit und veredelen die Tracks an den richtigen Stellen hervorragend. Die Beats klingen somit richtig dick, auch wenn’s mal mellow zur Sache geht. Die Stimme und der Flow von Pete Philly könnte nicht treffender auf diesen Style passen. Die beiden verstehen ihr Handwerk – keine Frage! Kein Party-UpShit, dafür ein Album, dass man fühlen kann. Tut es!

30.01.2007 / Tominoka / mail


<< zurück

diese seite ist teil von dem hier: reload the bogaloo.