review: hiphop

Glam - Laceration

Das lang erwartete Produzenten-Album von Glammerlicious, den die meisten wohl als Beatbastler von Main Concept kennen, steht in den Läden.

Nach dem sich der Münchner bereits 1993 für die erste Veröffentlichung von Main Concept verantwortlich machte, konnte er auf unzähligen Projekten sein Können beweisen. Da gab’s Remixe für die Massiven Töne, die Beginner oder EinsZwo, Beats für Raptile, Immo oder VierzuEins und ganz nebenbei ist da noch das hauseigene Label „58Beats“ – die ja gerade durch eine ganze Reihe guter Veröffentlichungen auf sich aufmerksam machen. Soll heißen, Glam zählt wirklich zum Kern der deutschen HipHopBewegung und bleibt seiner Linie seit den Anfängen bis zum diesem Werk treu. Ein paar Gäste hat er sich eingeladen, die da u.a. heißen Bush Babees, Grand Agent, Craig G, Get Open, Esther oder Joy Poirel. 14 Tracks entstanden aus den Zusammenarbeiten. Vom Stil her, wird eben genau der Kopfnicker-/Backpacker Vibe der MC-Alben unterstrichen, wobei Esther und Joy etwas Soul in die Kiste bringen. „Find me“, „Look alive“, „The truth and the lie“, „Whowannit“ oder „Alles“ können durchaus punkten, der Rest hält die Waage, fällt aber nicht aus dem Gewicht. Alles in allem eine grundsolide Arbeit, bei der nichts neu erfunden wurde, die aber Spaß macht. Try it & buy it!

18.06.2007 / Tominoka / mail


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