review: funk/soul

Cornelia - Engine - Ramjac

Etwas ruhigerer Musik kann ich mich in letzter Zeit schwer entziehen, idealerweise ist mir da Cornelias Album ‚Engine’ in den Schoß, bzw. in den CD-Player gefallen, erschienen auf dem schwedischen Imprint Ramjac. Bekannt für (Nu)Soul ala Natalie Gardenier kommt dieses Soulexperiment doch etwas außergewöhnlich daher; gleich vorweggenommen will ich behaupten, daß dieses Album nicht jedem gefallen wird...

Schwer zu beschreiben würde ich es als Mixtur minimaler elektronischer Klänge, extrem reduziert, mit einer kräftigen interessanten Stimme bezeichnen, die Elemente von Natalie Gardenier, jedoch mehr von Björk hat. Auch kann man eine gewisse Tendenz zum Singer-Songwritertum finden. Man sieht: schwer zu kategorisieren. Genauso schwer ist mir am Anfang das Hören gefallen, unweigerlich muß man auf ‚Repeat’ drücken, um so den ersten Eindruck zu vertiefen. Interessanterweise tauchen immer wieder neue Elemente auf, die wahrscheinlich beim übernächsten Mal so richtig zur Geltung kommen.
Entstanden ist das Werk nicht allein aus Cornelias Hirn/Stimme/Hand, Musiker aus Stockholms/Schwedens Umfeld wie Goran Kajfes, Johan Skugge oder Labelhead RMJC haben mit ihren Produktionskünsten dazu beigetragen.
Das Releasedate ist übrigens mit dem 11.10. festgesetzt. Bewerten würde ich das Album zuerst einmal mit 6 von 10 Punkten, jedoch können es 8 von 10 werden, wenn ich wohl noch dreimal auf ‚Repeat’ drücke. Interessantes Ding, am besten selbst ein Bild davon machen!

27.08.2008 / matthias desch / mail


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